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PROJEKTE 

Música Iberíca

Mare Nostrum

Murat Coşkun, Orientale Perkussion
Marco Ambrosini, Schlüsselfiedel
Jan Krigovský, Violone
Rafael Catalá, Gitarren, Bearbeitungen.

Die Werke von S. de Murcia, F. Guerau, D. Ortiz, G. Sanz, A. Piccinini, J.H. Kapsberger and also R. Catalá

Marco Ambrosini, Nickelharpa

Europas Führender und „Neugründer“ der Nyckelharpa Marco Ambrosini musiziert seit vielen Jahren mit Murat Coşkun, arbeitet als Komponist, Solist und als Mitglied verschiedener Ensembles für Alte Musik, Barockmusik und Zeitgenössische Musik. Konzerte und Tourneen führten ihn in mehr als 25 Staaten. Seine Diskographie umfasst mehr als 150 CDs.

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Murat Coşkun, Orientale Perkussion

Coşkun studierte Orientalistik und Musikethnologie.

Der international anerkannte Perkussionist vermittelt zwischen den musikalischen Welten des Orients und Okzidents.

Seine Konzerte führten ihn u.a. nach West- und Osteuropa, in die Mongolei, USA sowie Fern und Nahost. Als Solo-Perkussionist gab er Konzerte u.a. mit dem Freiburger Barockorchester und der NDR Radiophilharmonie.

Zahlreiche CD-, TV- und Radioproduktionen.

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Rafael Catalá, Gitarren (Klassik, Flamenco)

Rafael Catalá, international beachteter Gitarrist, Komponist und Grenzgänger, hat sich seit einigen Jahren den beiden Musikern angeschlossen.

Konzerte in vielen Ländern Europas, in Japan, dem Nahen Osten, Mexiko und den USA.

Im Duo ist er mit der Mezzosopranistin Teresa Berganza oder dem Bariton Carlos Álvarez aufgetreten.

Preisgekrönte CD-Einspielungen,u.a. für Labels wie Sony Classical.

 

Jan Krigovský, Violone

Krigovský ist einer der führenden Kontrabassisten und Violone-Spieler aus der Slowakei.

Er ist Mitglied von Ars Antiqua Austria, Capella Gabetta, Wiener Akademie, La Cetra Basel, La Reial Orquestra de Catalunya u.v.a.

Er hat mit namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Serge Baudo, Jordi Savall, René Jacobs gearbeitet.

Er ist Professor an der MUK in Wien, am Konservatorium Bratislava und unterrichtet an weiteren Universitäten. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen.

Die Werke von L. Boccherini, D. Ortiz, Paco Peña, G. Sanz und auch R. Catalá werden durch die Interpretationen dieser Künstler zu musikalischen Brücken in das magische Jenseits. Die Welt des Früh– bis Spätbarock taucht hier in einer anderen Dimension auf:
Die unglaubliche Vielfalt an Rahmentrommeln und anderen aus dem Orient stammenden Perkussionsinstrumenten von Murat Coşkun, manchmal mit Obertongesang garniert; der geheimnisvolle Klang der Schlüsselfidel von Marco Ambrosini, wie ein Zauberruf aus vergangenen Zeiten; die 400 Jahre alte Violone von Jan Krigovský, streichelnd wie eine tiefberührende Brise; und die Gitarre von Rafael Catalá, eingebettet zwischen Flamencoklängen und mediterranen Gesängen…
Bei diesen vier hochkarätigen, in ganz Europa gefeierten Musikern dehnen sich die Ufer des Mittelmeers, welches dabei seine verschiedensten Gesichter zeigt: Iberisch, orientalisch, adriatisch. Verlockend, vereinnahmend, unwiderstehlich.

Kleine Zeitung, 11.3.2025

Meerschein Konzerte/Styriarte

Feinsinniger Mix zur Finale

„Auch zu dritt schafften es Catalá, Ambrosini und Coskun mit ihren feinsinnigen west-östlichen Mittelmeermix zwischen den 16. Jahrhundert und der Gegenwart mühelos zu begeistern“

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Kronen Zeitung, 11.3.2025

Minoritensaal Graz: Música Ibérica bei den Meerscheinkonzerten.

Von einem Meer zum anderen.

„Wie bitte? Eine schwedische Nyckelharpa spielt spanische Barockmusik? Zügeln Sie Ihre Empörung: Das Trio Música Ibérica weiß, was es tut. Eigentlich für Solo-Gitarre geschriebene Gallardas, Fandangos oder Folias aus Iberien verwandelt die gruppe in ihren Arrangements in kleine Klang-Schmuckkästchen: gewundene Läufe an der Gitarre von Rafael Catalá verschmelzen mit dem schnarrenden Streicherton von Marco Ambrosini an besagter Nyckelharpa. Dezent, doch durchaus innovativ spannen die Musiker den Rahmen von einem Meer zum anderen: Eine Barock Recercada von Diego Ortiz wird mittels rumba nach Lateinamerika verschifft, während der türkische Perkussionist Murat Coşkun den Orient herbeitrommelt. So dicht getaktet und artreich-originell ist seine Klangsprache an den verschiedenen Rahmentrommeln! Der Ausklang der Seereise: ein italienischer Tarantelbiss“.

Barocke Assoziierungen
(Norbert Tischer, Pizzicato Magazin)

Der spanische Gitarrist Rafael Catalá assoziiert Gitarre, orientalische Rahmentrommeln, die schwedische Nyckelharpa und einen barocken Violone und mischt barocke Lautenmusik mit Elementen spanischer Tänze, angereichert mit orientalischen Rhythmen und Elementen der Improvisation. Das ergibt eine originelle CD mit ungewohnten Klängen, freier und eigenwilliger als das was ein Jordi Savall mit anderem Anspruch und authentischer zum selben Thema zu sagen hatte.

SWR Kultur Alte Musik

Neue CDs Vorgestellt von Bettina Winkler

Der Gitarrist Rafael Catalá, der Perkussionist Murat Coskun, der Nyckelharpa-Spieler Marco Ambrosini und der Violonist Jan Krigovský – zusammen sind sie das Ensemble Música Ibérica, „Mare Nostrum“ heißt ihre erste gemeinsame CD beim Label Christophorus.

Und hier verbinden die vier Interpreten ganz unterschiedliche musikalische Elemente zu einem faszinierenden Klangkonvolut: Musik aus dem 16. Jahrhundert mit Flamenco-Rhythmen und eigenen Motiven und Melodien von Catalá. Wie durch eine Nabelschnur werden 500 Jahre Musikkultur miteinander verbunden, ein geglücktes Experiment voller Vitalität und Schwung.

Dieses Album kann ebenso mit geheimnisvollen Klängen punkten, prickelnd und aufregend gespielt von vier Vollblutmusikern, die Freude am Improvisieren und Kombinieren haben.

Dr Bettina Winkler

NÖ Nachrichten

"Mit dem Programm „Mare Nostrum“ wurden die 49. Eckartsauer Schlosskonzerte fulminant eröffnet. Im vollbesetzten Kaisersaal des Schlosses sorgte ein hochkarätiges Ensemble für einen eindrucksvollen Auftakt der Konzertreihe. Der Kaisersaal war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Gitarrist Rafael Catalá präsentierte Werke, deren Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen und überzeugten durch ihre klangliche Vielfalt und Ausdruckskraft. 
Historische Instrumente und virtuoses Spiel
Für Staunen im Publikum sorgte Jan Krigovsky an der Violone, einer Vorform des Violoncellos...
Einen weiteren Höhepunkt setzte Marco mit seinem virtuosen Spiel auf der Nyckelharpa. Das seltene Streichinstrument...
Percussion und Obertongesang als Höhepunkte
Eine breite Palette an Percussionsinstrumenten brachte Murat Coskun zum Klingen. Sein Spiel wirkte dabei beinahe magisch und ergänzte das Ensemble auf eindrucksvolle Weise. Besonderen Eindruck hinterließ auch sein Obertongesang, der den Kaisersaal in gespannte Aufmerksamkeit versetzte"

Raritäten unterm Nussbaum

"Nachdem die Zuhörerschar unter dem mächtigen Nussbaum Platz genommen hatte, begann das hochkarätige Instrumentalquartett vor dem Glockenturm zu spielen. Im iberisch geprägten Programm bildete der Wahlspanier Luigi Boccherini mit einer „música nocturna madrileña“ den verheißungsvollen Einstand. Dem Gitarristen, Komponisten und Arrangeur Rafael Catalá ist die kundig adaptierte Programmvielfalt mit Werken u.a von Santiago de Murcia, Gaspar Sanz, Diego Ortiz zu danken. Die weiteren Mitstreiter boten ein instrumentales Panoptikum: Neben Ján Krigovský auf dem sechssaitigen Violone schoss der Italiener Marco Ambrosini auf seiner Nyckelharpa den Vogel ab; Schlagwerker Murat Coskun schließlich prägte auf selbst gebauten Trommeln und mit Schellenklängen dem Geschehen einen weiteren Stempel auf".

© 2024 by Rafael Catalá. 

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